Effiziente Geodaten-Infrastrukturen
Nationale und europäische Gesetze veranlassen zurzeit eine ganze Reihe deutscher Verwaltungen, sogenannte Geodateninfrastrukturen einzurichten. Hinter dem komplexen Wort verbirgt sich eine ebenso komplexe Technik, zu deren Realisierung nicht unerhebliches Know-how erforderlich ist. Allerdings ist die dazu erforderliche Technik den
Kinderschuhen mittlerweile entwachsen. Es stehen leistungsfähige und in der Praxis erprobte Systeme zur Verfügung, mit denen Geodateninfrastrukturen "out-of-the-box" aufgebaut werden können.
Das GDI-Framework der grit GmbH ist eines davon. Unter dem Markennamen "Geoproxy" ist es seit 3 Jahren im Freistaat Thüringen im täglichen Gebrauch. Geoproxy ist das Rückgrat der dortigen Geodateninfrastruktur und mit durchschnittlich mehr als 1,5 Millionen Zugriffen im Monat eine der am stärksten genutzten und leistungsfähigen Geodateninfrastrukturen der Bundesrepublik Deutschland.
Die Aufgabe
GDI-Deutschland: Die Geodatenzugangsgesetze der Länder fordern von den Verwaltungen, ihre geographischen Daten über Geodateninfrastrukturen über das Internet zugänglich zu machen. Insbesondere von den Vermessungsverwaltungen der Länder werden Liegenschaftsinformationen, topographische Karten, digitale Höhenmodelle und Luftbilder bereitgestellt. Alle Ebenen der öffentlichen Verwaltung sowie Bürger und Unternehmen sollen auf diese Daten zugreifen können.
e-Gouvernement: Die Einrichtung von Geodateninfrastrukturen liegt aber auch durchaus im eigenen Interesse der Verwaltungen. Auch Verwaltungsprozesse können durch den Einsatz von Geoinformationen wirkungsvoll verbessert und beschleunigt werden, Pilotprojekte haben das belegt.
INSPIRE: Sind die Verwaltungen aufgrund der nationalen Gesetzeslage lediglich dazu verpflichtet, ihre Daten öffentlich zugänglich zu machen (so, wie sie sind), geht die INSPIRE- Direktive der Europäischen Union über diesen Ansatz weit hinaus. Sie verpflichtet die Datenhalter, auch darauf, einheitliche Strukturen zu verwenden, legt also die Datenmodelle fest. Das ist im europäischen Kontext auch unabdingbar, da nur so eine grenzüberschreitende Nutzung der Daten möglich ist. Die betroffenen Behörden stellt dies jedoch vor eine neueAufgabe: vor Veröffentlichung der Daten müssen diese entsprechend der europäischen Vorgaben formal transformiert werden.
Das Angebot
Das GDI-Framework der grit erledigt alle diese Aufgabenstellungen. Es besteht aus einer Reihe modularer, aufeinander abgestimmter Komponenten zur Bereitstellung und Nutzung von Geoinformationen - standardkonform und gemäß aller Anforderungen von GDI-DE und INSPIRE. Seine besonderen Merkmale sind:
INSPIRE-Konformität: Das GDI-Framework erfüllt alle Anforderungen, die von SAGA, GDI-DE und INSPIRE an moderne Geodateninfrastrukturen gestellt werden. Es unterstützt insbesondere auch die formale Transformation bestehender Daten in INSPIREkonforme Datenformate – on-the-fly, zum Zeitpunkt der Anfrage.
Standardkonforme Dienste: Die Nutzung der Daten erfolgt grundsätzlich über Web-Services. Diese sind konform zu den Standards der OGC bzw. ISO. Geoinformationssysteme oder Web-Klienten beliebiger Hersteller können die Karten-Dienste einbinden und die Daten nutzen.
Offene Datenhaltung: Die Datenhaltung basiert auf einer räumlichen Standard-Datenbank und ist systemneutral: obwohl alle modernen Geoinformationssysteme unmittelbar darauf aufsetzen können, ist sie technisch unabhängig von diesen Systemen. Darüber hinaus können die GIS-Funktionen der Datenbank genutzt werden. Die Datenbank wird dadurch besser in Wert gesetzt, die Leistung der nutzenden Geoinformationssysteme verbessert.
Konzipiert für den RZ-Betrieb: Das GDI-Framework ist vor allem für den Betrieb in Rechenzentren ausgelegt. Dies äußert sich nicht nur durch die Architektur, die speziell auf hohe Skalierbarkeit und Performance hin ausgerichtet ist und die durchgängige Umsetzung in Java, sondern auch in der Berücksichtigung der Anforderungen an die sog. "Soziale Architektur“. Denn der Betrieb eines Verfahrens im Rechenzentrum stellt besondere Anforderungen an die Beteiligten: weder sollen reine Fachanwender Zugriff auf betriebsrelevante Einstellungen haben, noch sollen Anwendungen so abgeschottet werden, dass fachliche Anforderungen nur noch durch die Systemadministration erledigt
werden können. Diesen Anforderungen wird Rechnung getragen. Das Framework stellt sicher, dass die jeweiligen Aufgabenbereiche sauber getrennt und jeder Beteiligte seiner Verantwortung gerecht werden kann.
Geringe Betriebskosten: Zur Realisierung der OGCMap-Services wurde das bekannte open source Framework "deegree" eingesetzt. Das Open Source Lizenzmodell ermöglicht den flexiblen Einsatz von Server-Instanzen, erleichtert damit die Skalierbarkeit und gewährleistet eine dauerhaft wirtschaftliche Lösung.
Nutzung out-of-the-box: Das GDI-Framework beinhaltet einen browserbasierten Standardklienten, dessen Funktionsumfang dem Google-Maps-Klienten entspricht und der damit den Ansprüchen der meisten Anwender genügt. Für die Unterstützung von Arbeitsprozessen existieren spezielle Anwendungen, die in die jeweilige Fachapplikation integriert sind.
Zuverlässigkeit: Das GDI-Framework befindet sich bei einer der am stärksten frequentierten Geodateninfrastrukturen in Deutschland im täglichen Einsatz. Es ist ausgereift und erfüllt alle im praktischen Betrieb entstehenden Anforderungen.
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
grit GmbH
Olaf Schimmich
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oder
Lothar Liesen
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